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Manuelle Lymphdrainage in Bergen bei Celle

Die Lymphdrainage ist eine schonende Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen

Durch sanfte Verschiebungen von Oberhaut gegen Unterhaut und das Ausarbeiten der Lymphknoten (Verbindung des oberflächlichen Lymphgefäßsystems mit dem tiefen Lymphgefäßsystem) wird die Lymphe mittels der Entstauungstherapie in ursprüngliche Bahnen aktiviert. Die Drainagentechnik hat besonders bei der Behandlung von Krebspatienten große Bedeutung. Bei diesen kann die operative Entfernung von Lymphknoten und die Chemotherapien häufig schmerzhafte Lymphödeme verursachen, die durch die manuelle Lymphdrainage abgeschwellt werden. Neben der Abschwellung beziehungsweise Entstauung werden außerdem Immunzellen durch die Drainage in der Lymphe aktiviert, sodass die Wirkung von verabreichten Krebsmedikamenten biologisch unterstützt wird. Auch durch Tumorerkrankungen ausgelöster Stress oder Ängste lassen sich durch die besondere Massageart der Lymphdrainage lindern.

Lymphdrainage

Funktion der Lymphe und Behandlung durch manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainagen erzielen nicht nur ein Abschwellen von ödematösen Körperregionen wie beispielsweise an den Extremitäten, sondern verhindern auch, dass sich Operationsnarben verhärten. Die Therapie kann zum einen durch manuelle Massage- und Grifftechniken erfolgen und zum anderen mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und der Bewegungstherapie kombiniert werden. Bis heute wird die manuelle Lymphdrainage nicht routinemäßig in Kliniken angewandt, obwohl sie im Vergleich zu Entwässerungsmitteln wirkungsvoller und zudem frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Das lymphatische System stellt eigentlich kein getrenntes System des Körpers dar. Eher wird es als Teil des Kreislaufsystems angesehen, da es aus der Lymphe besteht. Dies ist eine bewegliche Flüssigkeit, die aus dem Blut entstammt und über die lymphatischen Gefäße wieder dorthin befördert wird. Die Lymphe transportiert einige Nährstoffe, vorwiegend aber Fette, durch den Körper. Außerdem verteilt sie weiße Blutzellen, die Keime bekämpfen und abtöten. Die Flüssigkeit ähnelt dem Plasma, ist jedoch von flüssiger Konsistenz und enthält nur etwa 5 % Proteine und 1 % Salze und Auszugsstoffe.

Ein Teil dieser Gewebeflüssigkeit kehrt durch die Kapillarmembran in den Körper zurück, die größte Menge jedoch wandert durch die lymphatischen Kapillaren und wandelt sich zur Lymphe. Diese nimmt neben der Gewebeflüssigkeit auch weitere Partikel auf, die zu groß sind, um durch die Kapillarmembran absorbiert zu werden. Dazu gehören Zellabfälle, Fettkügelchen und dünne Proteinpartikel.

Anschließend fließt die Lymphe durch die größeren Lymphgefäße und -knoten, bis sie schließlich über die Venen im Nackenbereich das Blut erreicht. Daraus wird ersichtlich, dass das lymphatische System ein sekundäres Transportsystem darstellt. Die Lymphe besitzt keine eigene Pumpe, denn ihr Fluss hängt vom jeweiligen Druck des Blutsystems und dem Reibungseffekt der Muskeln ab.

Haben Sie Fragen zur manuellen Lymphdrainage oder wollen einen Termin für die Behandlung vereinbaren? Rufen Sie uns unter der Telefonnummer 05054 - 16 36 an oder schreiben Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

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